Vita:
Emily Bold wurde 1980 in Mittelfranken geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern lebt.
Das sagt Emily Bold zu ihrer Lese-Leidenschaft und zu sich:
Schon seit meiner frühesten Jugend bin ich dem historischen Liebesroman verfallen. Zu meinen Favoriten in diesem Genre gehören: Johanna Lindsey, Amanda Quick und Kinley MacGregor.
Natürlich lese ich nicht nur Liebesromane. Ich LIEBE die Highlandsaga von Diana Gabaldon, die Bücher von Tess Gerritsen und nicht zu vergessen, alle Schwedenkrimis um Kommissar „Wallander“.
Allerdings dreht sich nicht mein ganzes Leben ausschließlich um Bücher:
Ich bin ein eingefleischter Bon Jovi Fan und musikalisch daher nicht so „flexibel“. Das liegt vermutlich daran, dass ich mit Bands wie Guns n´ Roses, Bon Jovi und Aerosmith groß geworden bin (es geht doch nichts über Männer mit langen Haaren, oder?). Auch die Jungs von 30 Seconds to Mars haben es mir angetan.
Ausserdem muss ich zugeben, dass ich keine Folge von Dr. House verpasse, wobei ich wirklich hoffe, niemals von ihm oder seinem Team „kaputtdiagnostiziert“ zu werden.
Und wenn wir nun schon bei diesem Medium der Unterhaltungsindustrie angekommen sind, gestehe ich, dass der Tag, an dem ich bei Pretty Woman nicht mehr weinen muss, ganz sicher niemals kommen wird. Ich liebe Pretty Woman, Dirty Dancing und “Schmachtfilme” wie Legenden der Leidenschaft! Mein Mann kann diese „merkwürdige Anwandlung“ nur sehr schwer nachvollziehen, vor allem weil diese Filme weder in HD noch in 3-D laufen!! Männer!
Nun viel Spass beim Interview!
1. Wann hast du deine erste Geschichte geschrieben?
Meinen ersten Roman „
Gefährliche Intrigen“ habe ich 2008 verfasst. Dass ich diesen tatsächlich veröffentlichen würde, war so eigentlich nicht geplant.
2. Wann wusstest du dass du Autorin werden möchtest?
Diese Frage habe ich mir so nie gestellt; der Wunsch zu schreiben steckte schon sehr lange in mir, dies aber auf einem „professionellem “ Level zu tun, hätte ich nicht für möglich gehalten. Insofern „wollte“ ich nicht Autorin werden, sondern „bin“ es geworden.
3. Wie hast du dieses Ziel verfolgt?
Schreiben, lesen, informieren, vernetzen, Kontakte pflegen – und wenn ich damit fertig war, wieder von vorne anfangen. Du kannst nicht schreiben, ohne zu lesen. Nur wer liest, kann sich und seinen Schreibstil weiterentwickeln und verbessern …
4. Welche drei Tipps würdest du Schreibenden geben die ihr erstes Buch an den Verlag bringen möchten`
Dafür bin ich als unabhängige Autorin wohl der falsche Ansprechpartner. Was ich raten kann – beachtet die Anforderungen an Formatierung, Exposé, Umfang der Leseprobe usw. Wer hier patzt, hat von vornherein verloren, egal, wie gut das Skript ist.
5. Wer ist dein Lieblings-Schriftsteller?
Da möchte ich mich nicht festlegen. Ich lese kreuz und quer in fast allen Genres, eine Aufzählung meiner Lieblingsschriftsteller würde wohl den Rahmen sprengen. Inspirierend finde ich u. a. Diana Gabaldon, Tess Gerritsen, Johanna Lindsey, Terry Pratchet, Dan Brown und noch viele mehr …
6. Wann und wo schreibst du oder kannst du am besten schreiben.
Als Mutter zweier Kinder ist Schreiben fast ausschließlich abends möglich und sinnvoll. Meistens schreibe ich in meinem Büro oder im Sommer auch gerne auf meiner Terrasse. Inspiration hole ich mir aus dem Alltag, von meinem Mann, meinen Freunden oder auch meinen Kindern – ohne Inspiration brauche ich mein Notebook nicht zu starten, schreiben wäre dann sinnlos. Allerdings ist das „abendliche“ Schreiben unmittelbar mit Schlafentzug verbunden, denn fast immer, wenn ich schreibe, wird es spät – sehr spät.
7. Was sagt dein Mann/deine Kinder zu deiner Leidenschaft, die doch viel Zeit in Anspruch nimmt.
Meine Kinder interessieren sich kaum für meine Leidenschaft; mein Mann hingegen unterstützt mich, wo er kann. Er ist das technische Rückgrat von Emily Bold. Wir investieren beide viel, viel Zeit in „Emily Bold“, verbinden so gemeinsam Arbeit und Hobby sowie die Leidenschaft für Bücher und Technik.
8. Wo bekommst du deine Ideen her?
Die kommen meistens im Alltag einfach so. Je mehr ich „danach“ suche, desto schwieriger ist es für mich, Ideen zu entwickeln oder festzuhalten. Ich denke, ich habe eine sehr ausgeprägte Fantasie, die mir noch Stoff für etliche Romane liefern sollte. Im Sommer 2012 möchte ich den zweiten Teil von „The Curse“ veröffentlichen – momentan ist es eher schwierig für mich, dazu Ideen auszusortieren, da mir so vieles dazu im Kopf herumschwebt.
9. Was kommt bei dir zuerst? –Die Charaktere, der Ort oder die Geschichte um was es sich dreht?
Fast immer ist es die Geschichte, deren Rahmenhandlung ist festmache. Alles andere entwickle ich danach – ich erschaffe Charaktere, die ich möglichst genau in Aussehen, Eigenheiten, Verhalten, Kleidung usw. definiere. Die Orte für meine Romane recherchiere ich in Büchern, im Internet oder wenn möglich vor Ort. Alle Orte, die ich in „
The Curse-Vanoras Fluch“ beschreibe, habe ich selbst bereist, einige Geschehnisse, die Sam im Buch passieren, sind mir selbst in Schottland passiert – näher dran geht nicht. Sobald meine Orte und Charaktere neben dem eigentlichen Plot „stehen“, geht es los mit dem Schreiben.
10. War es schwer die Romane selbst zu verlegen als E-Books?
Sicher gab es die eine oder andere Hürde zu nehmen. Amazon macht es einem glücklicherweise leicht, ein eBook zu veröffentlichen. Den technischen Background sollte man sich nach Möglichkeit aber schon vorher aneignen (HTML-Konvertierung, Formatierung), um unschöne „Überraschungen“ zu vermeiden. Übrigens habe ich mit „
The Curse-Touch of eternity“ (Übersetzung von „
The Curse-Vanoras Fluch“) mein erstes englischsprachiges eBook veröffentlicht. Im Mai folgt „
Blacksoul – In den Armen des Piraten“, ein historischer Liebesroman und wie bereits erwähnt, soll im Sommer „The Curse – Im Schatten der Schwestern“ erscheinen – einen Trailer dazu gibt es in meinem
Youtube-Kanal.
Danke für deine Zeit.
Sehr gerne, danke dir für deine Fragen. Ich hoffe, ich konnte diese zufriedenstellend beantworten. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann mich auf
emilybold.de oder bei
Facebook gerne besuchen.
Ich denke von Emily Bold werden wir noch mehr hören.